E-Mobil: Die Jaguar Studie Future-Type zeigt autonomes Fahren im Jahr 2040

"Lenrad als zentraler Baustein"

 
Wie sich Jaguar die Welt des Automobils im Jahr 2040 vorstellt, zeigt der Hersteller mit der virtuellen Studie "Future-Type". Dabei handelt es sich um ein kompaktes, auf Abruf („On-demand”) autonom fahrendes Elektro-Modell, das sich Kunden voll aufgeladen vor die Haustür kommen lassen können. Der Future-Type stellt einen Jaguar dar, der für eine autonome, vernetzte, elektrifizierte und geteilte Mobilität steht und nicht mehr zwangsläufig im Eigentum des  Nutzer stehen muss.
 
Zentraler Baustein des Future-Type ist das mit künstlicher Intelligenz ausgestattete Lenkrad „Sayer“. Es ist benannt nach Malcolm Sayer, dem Designer des legendären Jaguar E-Type. Das futuristische Lenkradkonzept reagiert auf Spracheingabe und hat seinen Standort nicht im Auto, sondern in den heimischen vier Wänden. „Sayer“ kann ein Auto bestellen, Musik spielen, einen Tisch reservieren und weiß sogar, was gerade im Kühlschrank liegt. Und natürlich dient es auch weiterhin als Lenkrad zum Steuern des Autos – falls dieses nicht voll autonom unterwegs ist. 
 
„Sayer“ ist zugleich das Herzstück einer hochentwickelten Mensch/Maschine-Schnittstelle, die den Nutzer während der gesamten Fahrt mit seiner persönlichen Welt verbindet. Die Insassen können damit Informationen aus allen Bereichen ihres Lebensumfelds abfragen und dank der Bordsysteme zum Leben bringen. Sei es Haus und Hof, der Familien- und Bekanntenkreis oder das Arbeitsumfeld – man kann prüfen, was gerade anliegt oder passiert. Alle Bereiche sind einzeln oder gemeinsam anwählbar. So kann jeder jeweils die Informationen aufrufen, die für ihn gerade relevant oder interessant sind.
 
Der Future-Type könnte mit einer variablen Bestuhlung abrufbar sein. Will man zum Beispiel das Kind zur Schule bringen, und benötigt dafür nur zwei Sitze, könnte man ein Modell mit einer 2+1-Sitzanordung ordern. Damit wäre es möglich, während der autonom zurückgelegten Fahrt von Angesicht zu Angesicht mit Sohn oder Tochter zu plaudern. Derweil wählt das Fahrzeug von alleine jene zeitsparendste und energieeffizienteste Route aus. 
 
Der Future-Type wird mit anderen Fahrzeugen kommunizieren und kooperieren können, um gemeinsam mit diesen im Verbund kooperative Fahrtechnologien anzuwenden. Folge: Die Autos können mit kürzeren Sicherheitsabständen fahren und zugleich sicherer und effizienter Fahrspurwechsel oder Abbiegemanöver an Kreuzungen vornehmen. Als weitere Vorteile ergäben sich eine bessere Ausnutzung der zur Verfügung stehenden Verkehrsfläche und eine bessere Unfallverhütung. 
 
Neben der Möglichkeit komplett autonom zu fahren, wird der Fahrer auf offener Straße auch selbst das Steuer in die Hand nehmen können, weshalb die Jaguar Studie auch weiterhin ein Lenkrad besitzt. Dieser doppelte Ansatz erlaubt die Wahl zwischen einem autonomen und einem nur assistierenden Fahrmodus. Wobei im zweiten Fall der Fahrer von den gleichen Assistenzsystemen profitiert, die auch beim voll autonomen Betrieb zur Seite stehen. 
 
Weitere Informationen zum Jaguar Fahrzeugprogramm unter www.jaguar.de
 
 
red/jaguar/09/2017

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Jaguar Future-Type
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