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Fahrbericht: Neuste Generation des sportliche edlen Jaguar XF Sportbrake im Kurztest

"So schön kann Kombi sein"

Die zweite Generation des Jaguar XF Kombis geht an den Start, wobei dieser bei den Briten natürlich eine klangvollere Bezeichnung trägt: Sportbrake. Das passt auch besser zum schnittig gestylten Businesskombi, der neben einem geringeren Leergewicht auch mehr Ladevolumen als das Vorgängermodell bietet. Dank Aluminium-Karosserie sinkt das Gewicht auf bis zu 1660 kg. Dazu kommen neue Motoren und eine Reihe technischer Verbesserungen.

Die neuen Ingenium Triebwerke stammen alle aus Jaguar/Land Rover Entwicklung, und reichen bei den Selbstzündern vom 2,0 Liter Vierzylinder Diesel mit 120 kW (163 PS) bis zum 221 kW (300 PS) starken 3,0 Liter Twinturbo Sechszylinder. Als einzigen Benziner bietet Jaguar vorerst einen 2,0 Liter Vierzylinder-Turbo mit 184 kW (250 PS). Neben dem Heckantrieb wird der XF Sportbrake auch wieder mit Allradantrieb angeboten. Zusammen mit einer Anhängelast von bis zu 2000 kg eignet er sich damit ideal für die Nutzung von Pferde- oder Bootsanhängern.
 
Im aktuellen Kurztest konnten wir den neuen XF Sportbrake 25t mit dem 2.0 Liter Benzinmotor und 184 kW (250 PS), Achtgang-Automatik und Heckantrieb fahren. 

Design: Der XF bietet schnörkellose Eleganz aus jedem Blickwinkel.  Durch das neue Jaguar Gesicht, welches sich einheitlich durch alle Baureihen zieht, kann an ihn auch im Rückspiegel klar als Jaguar erkennen.  Die schöne Linie macht auch am Heck kein Halt.  Dort wo mancher Kombi enttäuscht, kann der Jaguar einen schönen Rücken zeigen. Der cW Wert liegt bei sehr guten 0,29.
 
Innenraum: Im Innenraum setzt sich die jaguartypische Eleganz fort. Fit und Finish lassen keine Wünsche offen.  Kein Knarzen, keine Knacken. Ruhe, um sich auf das Fahren zu konzentrieren. Man findet sich in kürzester Zeit mit den Bedienelementen zurecht. Das Cockpit erscheint aufgeräumt und plausibel. Die Instrumententafel setzen sich aus zwei analogen Rundinstrumenten und einem kleinen Digitalmonitor zusammen.  In der Mittelkonsole ist ein großer 8“ Monitor für das Navi, Radio und weitere Informationen eingelassen.  Die Anzeigen lassen sich weitestgehend von den Lenkradtasten bedienen.  In unserem Wagen war auch ein sehr gut ablesbares Head-Ip-Display verbaut, welches neben Geschwindigkeit und Richtungspfeilen für das Navi auch praktischerweise die jeweils zulässige Höchstgeschwindigkeit für den aktuellen Streckenabschnitt zeigt.
 
Eine Ionisierung der Innenraumluft sorgt für frische Luft, und das derzeit größte Panoramadach von allen in Deutschland lieferbaren PKW lässt die Passagiere unter freiem Himmel wähnen.  Per Gestensteuerung kann es mit einem Rollo verdunkelt werden, falls dann doch die Sonne zu viel wird.
 
Das Kofferaumvolumen variiert zwischen 565  (Rücksitzbank aufrecht) und 1700 Liter, wenn die Rücksitzbank umgelegt wird. Die XF Limousine bietet derweil nur 640 Liter Kofferaumvolumen. Bei der Zuladung unterscheiden sich beide Modellvarianten, mit Gewichten zwischen 600 und 645 kg je nach Motorisierung und Getriebe, kaum.
 
Ausstattung: Für die unter uns, die öfter mit vollen Händen zum Auto gehen hat Jaguar jetzt auch die Gestensteuerung für die Heckklappe und man kann mit dem Activity Band sogar den Schlüssel im Auto lassen – Das Activity Band wird wie ein Armband getragen und entriegelt das Auto bei Annäherung.  Es ist wasserdicht und kann somit sogar beim surfen mit ins Wasser genommen werden.  Der Schlüssel im Auto bleibt solange inaktiv, bis man wieder mit dem Activity Band eintrifft.  Also keine Chance für Langfinger.
 
Der XF bietet alle mittlerweile schon fast zum Standard gewordenen Assistenzsysteme, sowie einen „Driver Condition Monitor“ – ein Müdigkeitswächter, der nachlassende Konzentration des Fahrzeuglenkers erkennt und zu einer Pause auffordert.
 
Alle Ausstattungsvarianten bieten eine niveauregulierte Luftfederung an der Hinterachse, die unabhängig vom Beladungszustand für eine gleichbleibende Höhe des Hecks sorgt und damit das Fahrverhalten erheblich verbessert.
 
Fahrverhalten: Das Fahrwerk ist straff, ohne unkomfortabel zu sein.  Der Wagen lässt sich präzise und direkt durch Kurven steuern.  Auf unserer Testfahrt im Taunus konnte man alle Kurven so zügig fahren, das es einen die Größe des XF wesentlich kleiner vorkam. Die Gewichtsverteilung von annähernd 50:50 trägt zur Neutralität des Fahrverhaltens bei. 
 
Die Preise desJaguar XF Sportbrake reichen in der Ausstattungsvariante PURE E-Performance,  6-Gang-Schaltung  120kW (163PS) Dieselmotor von  43.960 Euro bis zur First Edition 30d, 8-Stufen-Automatik 221kW (300PS) Dieselmotor für 75.970 Euro
 
Fazit: Bravo Jaguar!  Durch die optischen und technischen Neuerungen macht der neue XF Sportbrake  alles noch einmal besser als sein Vorgänger. Die zweite Generation des Britischen "Edel-Kombis" schindet im Gesamtpaket gehörig Eindruck.  Das schnittige Karosseriedesign mit einem großen Gepäckabteil, das komfortable Interieur, die durchzugskräftigen und sparsamen Motoren und nicht zuletzt die Möglichkeiten das Auto individuell zu personalisieren sprechen für den neuen XF Sportbrake. Das dürfte einige neue Kunden anziehen.

 
Technische Daten Testwagen: Jaguar XF Sportbrake 25t Pure
 
Motor: Reihenvierzylinder, Benziner
Hubraum: 1.997 ccm
Max. Leistung: 184 kW / 250 PS bei 5.500 U/min
Max. Drehmoment: 365 Nm bei 1.200 – 4.500 U/min
Antrieb: Heckantrieb
Getriebe: 8-Gang-Automatik 
Beschleunigung 0 - 100 km/h: 7,1Sekunden
Höchstgeschwindigkeit:  241 km/h
Kombinierter Verbrauch / Tankvolumen: 7,8 Liter Super (Test) / 74 Liter
Abgasnorm / CO2-Emission: Euro 6 / 154 g/km 
Länge / Breite / Höhe: 4.955 / 1.987 / 1.496 mm
Leergewicht / Zuladung: 1.705 kg / 585 kg
Kofferraumvolumen: 565 - 1.700 Liter
Anhängelast: 2.000 kg (gebremst)
 
Preise: 51 160 Euro
 
Weitere Informationen zum Jaguar Fahrzeugprogramm unter www.jaguar.de
 
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