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Motorrad: Streetmate E-Scooter und elektro Cityskater von Volkswagen

"Neue Mobilitätsformen für die City"

 
Volkswagen stellt mit der scooterähnlichen Studie Streetmate und dem seriennahen Last-Mile-Surfer Cityskater zwei innovative Fahrzeugkonzepte für eine neue Mobilitätsform vor. Der Streetmate E-Scooter deckt Reichweiten von bis zu 35 km ab und eigenet sich damit für den Weg zwischen Wohnung und Arbeitsplatz. Der dreirädrige Cityskater ist dagegen für kürzere Strecken bis maximal 15 Kilometer gedacht, und macht auch das Umsteigen z.B. in die Bahn mit.
 
Der bis zu 45 km/h schnelle Streetmate ist mit einem wegklappbaren Sitz ausgestattet und kann je nach Zulassung stehend oder sitzend gefahren werden. Mit einem Gewicht von 65 kg ist die Studie leicht und besitzt einen besonders niedrigen Schwerpunkt, da die Lithium- Ionen-Batterie in die Bodenstruktur des Scooters integriert ist. Den Akku kennzeichnet eine Nennkapazität von 1,3 kWh. Bei einer Ladeleistung von 500 Watt ist er an einer entsprechenden Ladestation nach zwei Stunden und 15 Minuten wieder zu 100 Prozent mit Energie versorgt; alternativ kann die Batterie herausgenommen und so im Büro oder in der Wohnung geladen werden. Die Reichweite mit einer Akkuladung beträgt bis zu 35 km. Die elektrische Leistung wird per Daumen am Lenker abgerufen. Für eine sichere Verzögerung sorgen gelochte Scheibenbremsen und ein Antiblockiersystem (ABS).
 
Beim Verzögern fungiert der hintere Radnabenmotor als Generator und gewinnt via Rekuperation Energie zurück. Darüber hinaus kann die Reichweite des Streetmate über einen  Eco-Modus verlängert werden. Für das Fahren des versicherungs- und zulassungspflichtigen E-Scooters sind in Europa Helm und Führerschein vorgeschrieben.
 
Der Streetmate zeichnet sich durch clevere Konnektivität aus. Als Schaltzentrale dient ein 5,3 Zoll großes, wetterfestes und wasserdichtes Display (Auflösung: 1.440 x 2.560 Pixel) mittig im Lenker. Der hellgrundige Monitor zeigt allgemeine Betriebsparameter wie den Ladezustand und die Reichweite an. Das Display kann zudem mit dem Smartphone vernetzt werden; von dort bezieht es unter anderem die Navigationsdaten. Zudem zeigt das gekoppelte Smartphone via App Infos wie den Standort des Streetmate an. Darüber hinaus schlägt die App Alarm,
falls Unberechtigte einen Startversuch wagen. Das Starten gelingt indes nur, wenn die App den User als berechtigten Fahrer ausweist – das Smartphone wird so zum digitalen Schlüssel.
 
Der dreirädrige (zwei vorn, eines hinten) Cityskater, wird elektrisch über das Hinterrad  angetrieben. Anders als ein Skateboard oder Roller, besitzt der Cityskater je ein Trittbrett mit eigenem Rad für jedes Bein. Eine Steuerstange liefert den nötigen Halt, gelenkt wird durch die intuitive Gewichtsverlagerung von einem auf das andere. Per Handgriff am Steuerstab wird das Doppelboard gestartet, beschleunigt und gebremst.  Mit einer Schräglagenfreiheit von 22 Grad erlaubt er dabei auch flinke Kurvenfahrten und Geschwindigkeiten bis zu 20 km/h. Ein Elektro-Motor im Hinterrad entwickelt dafür eine Höchstleistung von 450 Watt. 
 
Die Lithium-Ionen-Batterie mit einer Energiekapazität von 200 Wh soll bei voller Aufladung Strecken von bis zu 15 km schaffen, und  in weniger als einer Stunde an einer konventionellen Haushalts-Steckdose (230 Volt) wieder zu 50 Prozent aufgeladen werden.  Eine entsprechende Anschlussmöglichkeit vorausgesetzt, kann der Cityskater auch im Kofferraum eines Autos oder in der Bahn geladen werden.
 
Das Ziel ist es, für den Cityskater auch eine Nutzungsgenehmigung für das Befahren von Radwegen zu erhalten. Der 11,9 kg leichte, 850 mm lange und aufgeklappt 1.170 mm hohe Cityskater trägt bis zu 120 kg und besitzt eine Steigfähigkeit von 10 Prozent. Zur Ausstattung gehören Vorder- und Rücklicht sowie eine Hupe. Verzögert wird über eine Scheibenbremse (hinten). Zusammengeklappt ist der Cityskater lediglich 330 mm hoch und passt damit im Büro unter jeden Schreibtisch.
 
Die Einführung des Cityskater ist noch für 2018 geplant.
 
Weitere Informationen zum Volkswagen Fahrzeugprogramm unter www.volkswagen.de
 
 
red/volkswagen/04/2018
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