E-Mobil: Mercedes-AMG GT 63 4-Türer Coupé ist die Zukunft der Marke
"Elektrische Performance der Superlative"
Mercedes-AMG steht vor dem größten Wandel seiner Geschichte. Mit dem neuen AMG GT 4-Türer des Modelljahres 2026 schlägt die Performance-Marke aus Affalterbach ein komplett neues Kapitel auf. Der viertürige Gran Turismo setzt erstmals konsequent auf elektrische Hochleistungstechnik und soll zeigen, dass ein Elektroauto nicht nur effizient, sondern auch emotional und extrem sportlich sein kann. Gleichzeitig steht das Modell vor einer großen Herausforderung: Es muss beweisen, dass elektrische Mobilität dieselbe Faszination erzeugen kann wie die legendären AMG-V8 der Vergangenheit.
Die neue Modellgeneration basiert auf der eigens entwickelten AMG.EA-Plattform und wird in zwei Leistungsstufen angeboten: als AMG GT 55 4-Türer sowie als deutlich stärkerer AMG GT 63 4-Türer. Beide Varianten verbinden modernste Elektrotechnik mit Luxus, hoher Alltagstauglichkeit und typischer AMG-Dynamik.
Sportliches Design mit futuristischen Details
Schon optisch macht der neue GT deutlich, dass AMG die Zukunft des sportlichen Luxusautos neu definieren möchte. Die Karosserie wirkt flach, breit und kraftvoll, während die coupéhafte Dachlinie dem Fahrzeug trotz vier Türen eine dynamische Silhouette verleiht.
An der Front dominieren schmale LED-Leuchten, große Lufteinlässe und eine modern interpretierte AMG-Frontpartie. Das Heck wirkt ebenfalls ausgesprochen futuristisch: Eine durchgehende Lichtleiste und markante Leuchtelemente sorgen für einen unverwechselbaren Auftritt.
Trotz des elektrischen Antriebs bleibt die klassische AMG-Präsenz erhalten. Der neue GT wirkt weniger wie eine Limousine und mehr wie ein viertüriger Supersportwagen.
Zwei Modelle mit enormer Leistung
Mercedes-AMG bringt den neuen GT in zwei unterschiedlichen Leistungsvarianten auf den Markt.
Bereits die Einstiegsversion AMG GT 55 bietet beeindruckende Fahrleistungen. Das Modell leistet rund 802 PS und soll in 3,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen. Die Höchstgeschwindigkeit soll bei über 250 km/h liegen
Noch extremer präsentiert sich der AMG GT 63. Hier kommen gleich drei Elektromotoren zum Einsatz, die zusammen eine Leistung von bis zu 1.169 PS entwickeln. Das maximale Drehmoment liegt bei etwa 1.400 Newtonmetern. Der Sprint auf 100 km/h gelingt damit in rund 2,1 Sekunden – Werte, die bislang vor allem Hypercars vorbehalten waren. Mit einer Höchtgeschwindigkeit von rund 300 km/h ist er nochmals deutlich schneller als der AMG GT 55.
Neue Axialflussmotoren als technische Revolution
Ein zentrales Highlight des neuen AMG GT ist die komplett neue Antriebstechnik. Mercedes-AMG verwendet erstmals sogenannte Axialflussmotoren, die gemeinsam mit der britischen Technologie-Tochter YASA entwickelt wurden.
Diese Motoren gelten als besonders kompakt und leistungsfähig. Gleichzeitig bieten sie Vorteile beim Gewicht und ermöglichen eine deutlich höhere Leistungsdichte als klassische Elektromotoren. Dadurch kann AMG enorme Leistung bereitstellen, ohne dass das Fahrzeug unnötig groß oder schwer wirkt.
Besonders wichtig war den Entwicklern außerdem die Dauerhaltbarkeit der Performance. Während viele Elektroautos ihre maximale Leistung nur kurzfristig abrufen können, soll der neue GT seine enorme Kraft auch bei längerer Belastung konstant liefern.
Extrem schnelles Laden dank 800-Volt-Technik
Neben der Leistung spielt auch die Ladegeschwindigkeit eine entscheidende Rolle. Der neue AMG GT nutzt eine moderne 800-Volt-Architektur und unterstützt Ladeleistungen von bis zu 600 kW.
Unter idealen Bedingungen soll die Batterie innerhalb weniger Minuten genug Energie für mehrere hundert Kilometer Reichweite aufnehmen können. Eine Ladung von 10 auf 80 Prozent soll ungefähr elf Minuten dauern.
Die maximale Reichweite dürfte bei bis zu 700 Kilometern liegen. Dennoch steht beim AMG GT nicht Effizienz im Vordergrund, sondern kompromisslose Performance.
Digitales Cockpit mit Luxusanspruch
Im Innenraum verbindet Mercedes-AMG moderne Technologie mit hochwertigen Materialien. Große Displays prägen das Cockpit und liefern dem Fahrer zahlreiche Informationen in Echtzeit – darunter Leistungsdaten, Batterietemperaturen oder Rekuperationswerte.
Das neue MB.OS-Infotainmentsystem soll besonders schnell und intelligent arbeiten. Ergänzt wird das digitale Konzept durch edle Materialien wie Leder, Carbon und Aluminium sowie sportliche Sitze mit starkem Seitenhalt.
Der Innenraum wirkt dadurch modern, luxuriös und gleichzeitig stark auf den Fahrer ausgerichtet.
AMG-Sound trotz Elektroantrieb
Eine der größten Herausforderungen für AMG besteht darin, den typischen Charakter der Marke auch ohne klassischen V8-Motor zu erhalten. Deshalb setzt Mercedes-AMG auf ein aufwendiges Soundsystem, das künstliche Fahrgeräusche erzeugt.
Das Fahrzeug simuliert Motorensound, Schaltvorgänge und sogar Vibrationen, um ein emotionaleres Fahrerlebnis zu schaffen. Ziel ist es, dem Fahrer trotz Elektroantrieb ein möglichst intensives AMG-Gefühl zu vermitteln.
Ob Puristen diese digitale Interpretation eines AMG akzeptieren werden, bleibt abzuwarten. Fest steht jedoch, dass Mercedes-AMG bewusst versucht, Emotionen auch in die elektrische Zukunft mitzunehmen.
Konkurrenz im Oberklasse-Segment
Mit dem neuen GT 55 und GT 63 richtet sich AMG direkt gegen die stärksten Elektro-Performancefahrzeuge der Welt. Zu den wichtigsten Rivalen zählen der Porsche Taycan Turbo GT, der Audi RS e-tron GT, der Lucid Air Sapphire sowie das Tesla Model S Plaid.
AMG verfolgt dabei allerdings eine eigene Philosophie: Neben maximaler Beschleunigung stehen vor allem Luxus, Fahrdynamik und emotionale Fahrerlebnisse im Mittelpunkt.
Weitere Informationen zum Mercedes-AMG Fahrzeugprogramm unter www.mercedes-amg.de
red/mercedes-amg/05/2026
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