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E-Mobil: Elektro Sportwagen Audi e-tron GT concept auf den Straßen von LA

"Aufregende Proportionen und ein tiefer Schwerpunkt"

 
Bevor in rund zwei Jahren das Serienpendant folgen wird, hat Audi Ende 2018 den elektrisch angetriebenen e-tron GT concept n der Filmmetropole Los Angeles präsentiert. Nach dem SUV Audi e-tron und dem 2019 folgenden Audi e-tron Sportback rollt damit der nächste E-Audi an den Start. 
 
Diesmal mit einer Flachbodenarchitektur, die aufregende Proportionen und einen tiefen Schwerpunkt ermöglicht. Die Systemleistung beträgt 434 kW (590 PS) und sollen für Sportwagen-gemäße Fahrleistungen sorgen. Das Drehmoment gelangt über den permanenten Allradantrieb quattro mit Torque Vectoring an die Räder. Die Technik  wurde in enger Zusammenarbeit mit Porsche entwickelt. 
 
Die Leichtbau-Karosserie des viertürigen und 1,38 Meter flachen Coupés ist in Multimaterial-Bauweise gefertigt ist. Hier finden sich eine Dachpartie aus Carbon ebenso wie zahlreiche Aluminium-Komponenten und tragende Elemente aus hochfestem Stahl. Ein niedriger und damit den Verbrauch senkender cW-Wert sowie der niedrige Auftrieb prägen sichtbar die Formgestaltung. Der markentypische Singleframe fällt gegenüber den beiden e-tron SUV deutlich horizontaler aus. 
 
Große Lufteinlässe in der Front verhelfen mit der gezielten Durchströmung der Karosserie zu einer wirkungsvollen Kühlung von Aggregaten, Batterie und Bremsen. Die Pfeilung der Frontpartie betont die Matrix LED-Scheinwerfer mit Laser-Fernlicht. Wie schon bei den aktuellen Visions-Fahrzeugen der Marke ist auch hier das Licht animiert und begrüßt den Fahrer mit einer kurzen Funktionssequenz, der horizontal sich ausbreitenden Lichtwelle: eine neue visuelle Signatur, die künftig ihren Weg in die Serie finden soll. 
 
Über die gesamte Breite des Hecks verläuft ein Leuchtenband, das sich an den Außenkanten, in den eigentlichen Leuchteinheiten, in einzelne keilförmige LED-Segmente auflöst. Diese Architektur verbindet den e-tron GT mit dem Serien-SUV e-tron und macht beide auch im Dunkeln als E-Automobile von Audi kenntlich.
 
Die Gestaltung der 22 Zoll großen Räder mit jeweils fünf Doppelspeichen folgt sichtbar der Funktion. Ihr dynamisches Design ermöglicht eine optimale Belüftung der Bremsscheiben und reduziert zugleich den Luftwiderstand. Bereift ist der e-tron GT concept mit Reifen der Größe 285/30 R22.
 
 Der Innenraum bietet vier Sitzplätze, mit einem funktionalen Zentrum vorne links, sichtbar auf den Fahrerplatz fokussiert. Die Mittelkonsole, der großflächige Touchscreen im oberen Bereich sowie die Linienführung von Türbrüstung und Cockpit rahmen den Arbeitsplatz des Fahrers ein. Die Mittelkonsole und das frei stehende Kombiinstrument scheinen zu schweben. Die Sportsitze in beiden Sitzreihen wurden vom Rennsport inspiriert und sind mit einem hochwertiges synthetischen Leder bezogen. Der e-tron GT concept bietet vorne und hinten jeweils einen Gepäckraum, mit insgesamt 550 Liter Volumen.
 
Sein elektrischer Antrieb, mit je einer E-Maschine an der Vorder- und Hinterachse verfügt über eine Systemleistung von 434 Kilowatt (590 PS). In beiden Fällen handelt es sich um permanent erregte Synchronmotoren. Sie bringen das Drehmoment über alle vier angetriebenen Räder auf die Straße. Die elektronische Systemsteuerung koordiniert den Antrieb zwischen den Achsen sowie zwischen linken und rechten Rädern. So soll künftig eine Beschleunigung in rund 3,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h und in kaum mehr als 12 Sekunden auf 200 km/h möglich sein. Die Höchstgeschwindigkeit wird bei 240 km/h zugunsten der Reichweite abgeregelt. 
 
Die Reichweite des Konzeptfahrzeugs wird, nach dem neuen WLTP-Standard ermittelt, mehr als 400 Kilometer betragen. Die Antriebsenergie dafür stellt eine Lithium-Ionen-Batterie mit einem Energieinhalt von mehr als 90 kWh bereit, die flach bauend den gesamten Unterbodenbereich zwischen Vorder- und Hinterachse einnimmt. 
 
Das Rekuperationssystem soll bei Audi E-Mobilen bis zu 30 Prozent zur Reichweite beitragen. Die Rekuperation bezieht sowohl die beiden E-Maschinen als auch das elektrohydraulisch integrierte Bremsregelsystem mit ein. Dabei werden verschiedene Rekuperationsarten kombiniert: die manuelle Schubrekuperation per Schaltwippen, die automatische Schubrekuperation über den prädiktiven Effizienzassistenten und die Bremsrekuperation mit fließendem Übergang zwischen elektrischem und hydraulischem Verzögern. 
 
Der Akku des Audi e-tron GT concept lässt sich auf mehrere Arten laden: zum einen per Kabel, das hinter der Klappe im linken vorderen Kotflügel angeschlossen wird, zum anderen kontaktlos per Induktion, mittels des sogenannten Audi Wireless Charging. Hier wird eine Ladeplatte mit integrierter Spule fest in den Parkplatz des Autos integriert, und an das Stromnetz angeschlossen. Das magnetische Wechselfeld induziert über den Luftspalt hinweg eine Wechselspannung in der Sekundärspule, die im Boden des Automobils montiert ist. Mit einer Ladeleistung von 11 kW lässt sich der Audi e-tron GT concept bequem über Nacht voll laden.
 
Wesentlich schneller erfolgt das Laden per Kabel, denn das viertürige Coupé ist mit einem 800-Volt-System ausgestattet. Dieses führt zur deutlichen Reduktion der Ladezeiten gegenüber konventionellen, heute üblichen Systemen. So reichen etwa 20 Minuten, um die Batterie wieder auf 80 Prozent ihrer Kapazität zu laden und damit wieder auf eine Reichweite von mehr als 320 Kilometern (WLTP) zu gelangen. Jedoch lässt sich der e-tron GT concept auch an Ladesäulen mit geringerem Spannungsniveau aufladen und erlaubt seinem Fahrer damit Zugang zum gesamten Ladenetz.
 
Weitere Informationen zum Audi Fahrzeugprogramm unter www.audi.de
 
red/audi/12/2018
 
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