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News: Neuer Porsche 718 Spyder und 718 Cayman GT4 mit Sechszylinder-Boxer-Saugmotor

"Neue Töne"

 
Porsche erweitert die 718er Reihe um den 718 Spyder  und den 718 Cayman GT42. Dabei teilen sich beide Modelle erstmals die technische Basis. Dazu gehört ein neu entwickelter Vierliter-Sechszylinder-Boxer-Saugmotor samt manuellem Sechsgang-Schaltgetriebe. Das Boxer-Triebwerk mit moderner Ottopartikelfilter-Abgasreinigung leistet in beiden Modellen 309 kW (420 PS). 
 
Der Saugmotor basiert auf der gleichen Motorenfamilie wie die Turbo-Triebwerke der aktuellen 911 Carrera-Baureihe. Das neue Hochdrehzahl-Aggregat leistet 309 kW (420 PS) – 35 PS mehr als im GT4-Vorgängermodell. Die dritte Generation des Spyder legt sogar um 45 PS zu. Das maximale Drehmoment von 420 Newtonmeter steht von 5.000 bis 6.800 U/min zur Verfügung. Das Drehzahlmaximum ist bei 8.000 Touren erreicht.
 
Erstmals kommen bei einem Hochdrehzahlmotor Piezo-Injektoren für die Benzindirekteinspritzung zum Einsatz. Sie unterteilen jeden Einspritzprozess in bis zu fünf Einzeleinspritzungen. Dies unterstützt einen vollständigen und damit abgasfreundlichen Verbrennungsprozess. Eine variable Sauganlage mit zwei Resonanzklappen sorgt für einen optimalen Gaswechsel in den Zylindern. 
 
Die handgeschalteten Sportwagen durchbrechen beide die 300-km/h-Schallmauer: Der 718 Spyder ist 301 km/h schnell, der 718 Cayman GT4 erreicht 304 km/h. Beide Modelle beschleunigen in 4,4 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h. Der korrelierte Kraftstoffverbrauch der Mittelmotor-Sportler soll gemäß NEFZ 10,9 l/100 km betragen. 
 
Zu den markanten Kennzeichen des 718 Cayman GT4 zählt das umfassend verbesserte Aerodynamikkonzept. Es produziert bis zu 50 Prozent mehr Abtrieb, ohne den Luftwiderstand nachteilig zu beeinflussen – Beweis für eine ausgezeichnete Effizienz. Dabei profitiert die Aerodynamik beider Modelle stark von dem neu konstruierten Einkammer-Sattel-Endschalldämpfer: Er schafft im Heckbereich Platz für einen funktionalen Diffusor, auf den beim 718 Cayman GT4 gut 30 Prozent des Hinterachsabtriebs entfallen. Ein größerer Wirkungsgrad zeichnet auch den feststehenden Heckflügel aus: Gegenüber dem Vorgängermodell produziert er ein Plus an Abtrieb von rund 20 Prozent. Das entspricht einem zusätzlichen Anpressdruck von zwölf Kilogramm bei 200 km/h. Die im GT-Stil optimierte Frontpartie hält die aerodynamische Balance mittels einer großen Bugspoilerlippe und sogenannter Air Curtains im Gleichgewicht. Letztere beruhigen den Luftstrom entlang der Vorderräder.
 
Der neue 718 Spyder verfügt über ein hochgeschwindigkeitstauglichem Leichtbauverdeck.  Das Verdeck ist alltagstauglich und lässt sich mit wenigen Handgriffen unter dem Heckdeckel verstauen. Anders als der GT4 besitzt der 718 Spyder einen Heckspoiler, der bei 120 km/h automatisch ausfährt. Dank des funktionalen Diffusors ist er das erste Modell der Boxster-Familie, das an der Hinterachse aerodynamischen Abtrieb erzeugt. 
 
Erstmals kommt beim 718 Spyder auch das hochperformante GT-Fahrwerk des 718 Cayman GT4 zum Einsatz. Seine nochmals verfeinerten Leichtbau-Federbein-Vorder- und Hinterachsen greifen Rennsport-Technologien auf. Zum Teil übernehmen Kugelgelenke die unmittelbare Anbindung an das Chassis. Das PASM-Dämpfungssystem (Porsche Active Suspension Management) mit 30 Millimeter Tieferlegung senkt den Schwerpunkt ab und verbessert das Querdynamik-Potenzial. Es ist speziell für den Rundstreckeneinsatz ausgelegt und schärft die Fahreigenschaften des 718 Cayman GT4. Auch der 718 Spyder profitiert von dieser Auslegung. Das Porsche Stability Management PSM arbeitet hier noch sensibler und präziser, lässt sich wahlweise aber auch in zwei Stufen deaktivieren. Porsche Torque Vectoring (PTV) mit mechanischer Hinterachs-Quersperre verbessert die Längs- und Querdynamik, die Kurven-Performance und den Fahrspaß zusätzlich. Für den GT4 steht außerdem ein optionales Clubsport-Paket zur Verfügung. Es beinhaltet einen rückwärtigen Überrollbügel aus Stahl, einen Handfeuerlöscher und einen Sechspunktgurt für die Fahrerseite.
 
718 Spyder und 718 Cayman GT4 verfügen über ein Hochleistungs-Bremsanlage mit großen Aluminium-Monoblock-Festsattelbremsen.  Optional steht auch die Porsche Ceramic Composite Brake (PCCB) zur Wahl. Neu ist, dass jetzt auch der 718 Spyder auf speziell von Porsche abgestimmten UHP-Reifen (Ultra-High-Performance) rollt. 
 
Die Preise für den Porsche 718 Spyder beginnen bei 93.350 Euro, beim Cayman GT4 sind es 96.206 Euro in Deutschland.
 
Weitere Informationen zum Porsche fahrzeugprogramm unter www.porsche.de
 
red/porsche/06/2019
 

Medien

Porsche 718 Spyder 2019

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