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News: Effektiv Sprit sparen bei steigenden Kraftstoffkosten

"Preis rauf, Verbrauch runter"

 
Der Benzinpreis ist in Deutschland seit vielen Jahren Diskussionsgegenstand. Bereits Jürgen Marcus thematisierte diesen in seinem berühmten Schlager über die Freude am Fahren "Ich will Spaß." Die darin enthaltene Textzeile "Und kost' Benzin auch drei Mark zehn - scheißegal, es wird schon gehen!" wurde damals noch als ulkige Utopie angesehen. Heute ist dies jedoch bittere Realität. Mit Preisen von 1.55 Euro pro Liter Super bewegt sich der Spritpreis exakt in den damals besungenen Sphären. Gerade Vielfahrer jammern natürlich verständlicherweise über die hohen Benzinpreise, die Monat für Monat eine klaffende Lücke in der Geldbörse hinterlassen. Viele Autofahrer haben aus diesem Grund ein hohes Interesse daran, zu erfahren, wie sie den Verbrauch ihres Autos senken können.
 
Die besten Tipps, um Sprit zu sparen
 
Jemand, der Wert auf einen geringen Verbrauch legt, wird dieses Kriterium bereits beim Erwerb eines Fahrzeugs hoch gewichten und ein entsprechendes Modell wählen. Doch auch nach der Anschaffung lässt sich eine Menge Benzin sparen, wenn auf ein paar Faktoren geachtet wird. Spritspar-Reifen von Nokian können dabei helfen, den Verbrauch zu reduzieren. Durch den geringeren Rollwiderstand und den optimalen Reifendruck lässt sich so fast ein halber Liter auf 100 Kilometer einsparen. Es ist daher auch empfehlenswert, den Luftdruck regelmäßig zu checken, denn bereits ein kleiner Druckverlust wirkt sich ungünstig auf den Verbrauch aus. Darüber hinaus gilt die Regel, je schwerer das Auto beladen ist, desto höher liegt der Verbrauch. Unnötige Ladung im Kofferraum sollte daher entfernt, Dachgepäckträger und Fahrradträger nach der Nutzung abmontiert werden. Auch die Klimaanlage im Auto sowie die Standheizung beziehen ihre Energie aus dem Tank. Daher ist zu überlegen, ob wirklich in jeder Situation eine Klimatisierung notwendig ist oder ob ein offenes Fenster auch für ausreichende Erfrischung sorgt. Gerade im langsamen Stadtverkehr gibt es auch keinen nennenswerten Luftwiderstand durch geöffnete Seitenfenster oder Schiebedächer. Je nach Modell der Klimaanlage und Grad der Kühlung kann so ein erhöhter Spritverbrauch von 0,5 - 1,5 Liter auf 100 Kilometer zustande kommen. 
 
Spritsparend zu fahren ist keine Kunst
 
Auch die eigene Fahrweise ist von entscheidender Bedeutung für den Benzinverbrauch. Ein vorausschauender Fahrstil wird bereits in der Fahrschule ausführlich gepredigt. Leider gewöhnt man sich diesen im Lauf der Jahre oft etwas ab. Dabei dient ein umsichtiges, intelligentes Fahrverhalten nicht nur der Verkehrssicherheit, sondern schont auch den Geldbeutel. Wer frühzeitig das Gas wegnimmt, starke Bremsungen vermeidet, rechtzeitig in einen höheren Gang schaltet und an langen Rotphasen von Ampeln, im Stau oder an Bahnübergängen die Zündung ausmacht, wird überrascht sein, wie viel Sprit sich dadurch einsparen lässt. Lenker von Automatikfahrzeugen, die zudem über eine Start-Stopp-Automatik verfügen, sind hier natürlich im Vorteil, denn die Parameter sind in der Regel auf einen optimierten Verbrauch eingestellt. Für Menschen, die mehr darüber erfahren möchten, wie sich ihr Fahrstil auf den Verbrauch auswirkt, bietet der ADAC regelmäßig spezielle Trainings an, bei denen der eigene Fahrstil exakt aufgezeichnet, analysiert und ausgewertet wird. 
 
Am meisten Sprit lässt sich natürlich sparen, wenn man überhaupt nicht fährt. Besonders sehr kurze Strecken weisen eine schlechte Verbrauchsbilanz auf. Es ergibt daher Sinn, wo es möglich ist, zu Fuß zu gehen oder das Fahrrad zu benutzen. Die Umwelt und das eigene Konto können hiervon nur profitieren.
 
red/09/2021
 

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© motormobil 2021 · E-Mail für Anfragen redaktion@motormobil.de

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