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News: Kommen zukünftige Elektrofahrzeuge von Xiaomi und Foxconn?

"Vom Smartphone zum E-Auto"

 
Wenn es um Technik geht, war den Asiaten schon immer vieles zuzutrauen. So ist es nicht verwunderlich, dass auch im fernen Osten einige Hersteller moderner E-Autos nur darauf warten, den europäischen Markt für sich erobern zu können. Mit Xiaomi und Foxconn haben sich bereits die ersten beiden Hersteller gemeldet, die mit entsprechenden Modellen nun in absehbarer Zeit starten möchten. Diese Konkurrenz wird den deutschen Automobilherstellern wie gewohnt viel Druck machen und sie bald zwingen, wettbewerbsfähige Alternativen auf den Markt zu bringen. Für die Kunden kann das letztendlich nur vorteilhaft sein.
 
Tesla hat den Vorsprung – aber wie lange noch
 
Das kalifornische Unternehmen Tesla hat sich einen Vorsprung auf dem Gebiet der E-Mobilität erarbeitet, der von den anderen Herstellern erst einmal aufgeholt werden muss. Das gilt es neidlos anzuerkennen. Trotzdem arbeiten die europäischen Autobauer mit Hochdruck an Alternativen, die sie zeitnah auf den Markt bringen wollen, um den Abstand zu Tesla wieder zu verringern. Die Konkurrenz schläft bekanntlich nicht und es sind auch schon die ersten Schritte in die richtige Richtung gemacht worden.
 
Nun treten aber plötzlich mit Xiaomi aus China und Foxconn aus Taiwan zwei völlig neue Mitbewerber auf, die obendrein auch noch die Möglichkeit haben, ein konkurrenzfähiges E-Auto auf den Markt zu bringen. Das wird die Gesamtsituation noch einmal verschärfen und damit den Kampf um die Kunden anfeuern. Es reicht auch nicht mehr, einfach ein Elektroauto zu bauen. Es muss ein ganz spezifisches Nutzererlebnis damit verknüpft werden, es muss praktisch zum Lifestyle werden. Dabei kommen Xiaomi und Foxconn nicht aus der Branche, sondern haben bisher in ganz anderen Gewässern gefischt. Xiaomi ist als Hersteller von Smartphones bekannt und Foxconn ist Auftragsfertiger von Apple.
 
Wer also beispielsweise ein paar Runden in einem Online Casino drehen will, für den haben diese beiden Unternehmen die passenden Geräte gebaut. Slots zum entspannten Spielen gibt es jedenfalls reichlich. Hier können Autos jeder Art als Thema vorkommen und echte Autofans begeistern. Noch besser ist es, wenn das Spiel mit einem Casino 100 Euro Bonus ohne Einzahlung beginnen kann, denn dann ist die risikolose Gewinnjagd ein besonderes Vergnügen.
 
Xiaomi und Foxconn blasen zum Angriff
 
Die beiden asiatischen Hersteller denken dabei nicht über einen leisen Eintritt in die Branche nach, sondern machen Ernst. Foxconn hat schon entscheidende Schritte unternommen, um möglichst schnell in die Massenproduktion gehen zu können. Zuerst wurde vom angeschlagenen US-amerikanischen Autobauer Lordstown eine Fabrik in Ohio gekauft, die künftig die Produktionsstätte werden soll. Der Foxconn Pick-Up Endurance soll dort produziert werden. Auch wurden zuvor bereits Abkommen mit der chinesischen Mutter von Volvo, dem Unternehmen Geely, und einem japanischen Elektromotorenhersteller geschlossen.
 
Das sind keine Schritte, die man macht, wenn man nicht plant, voll in den Markt einzusteigen. Bei Byton, das ebenfalls in finanzielle Schieflage geraten ist, kann Foxconn nach dem Einstieg entscheidendes Wissen abgreifen. Damit hat das Unternehmen auch schon fast alle Zutaten, die für einen Elektroauto-Mix notwendig sind. Die eigene Tochter Foxtron wird dann mit der Limousine Modell E, dem Crossover Modell C und dem Linienbus Modell T an den Start gehen. Man darf gespannt sein, wie sich dieser Start für Foxconn entwickeln wird. Die Vorzeichen sind jedenfalls positiv.
 
Xiaomi hat seine besten Erfahrungen im Smartphone-Bereich mit der Bereitstellung eines idealen Nutzererlebnisses gemacht. Die Chinesen verstehen es, bei ihren Smartphones das Erlebnis mit Funktionalität zu koppeln und liegen im Vergleich zu Apple nicht wirklich weit im Hintertreffen. Genau diese Erfahrungen will das Unternehmen mit einfließen lassen, wenn das E-Auto produziert wird. Das führt dazu, dass ab 2024 chinesische E-Autos auf den Straßen der Welt unterwegs sein werden.
 
Die Chinesen haben hier noch etwas Rückstand gegenüber Foxconn, die ihre ersten Modelle bereits im Verkehr haben. Das Know-how aus der Smartphone-Produktion wird ihnen jedoch helfen, wenn es um den Bordcomputer geht. Hier können massive Vorteile entstehen, wenn sich der Smartphone-Effekt auf das Autofahren ausweitet. Da mit dem Smartphone ohnehin bereits sehr viel möglich ist, kann man sich lebhaft ausmalen, welche Kopplungsmöglichkeiten dann bestehen könnten – exklusiv mit einem Xiaomi-Handy natürlich.
 
Huawei als weiterer Akteur im Autosektor
 
Ein weiterer bekannter Name bemüht sich aktuell um die Vormachtstellung beim autonomen Fahren. Huawei möchte die fahrerlose Fortbewegung für sich weiterentwickeln und hatte unlängst eine Plattform an den Start gebracht, die genau dies möglich machen soll. Der Elektro-SUV dazu ist schon vorhanden, doch damit nicht genug. Nun möchte der Technologie-Riese noch mehr. Die Spitze der Roboter-Technologie soll erklommen werden und den Konzern auch bei den E-Autos ganz nach vorn bringen.
 
Überhaupt wecken E-Autos sehr viele Begehrlichkeiten bei Firmen an, die mit dem klassischen Autobau eigentlich gar nichts zu tun haben. Das liegt daran, dass moderne Autos zu großen Teilen bereits wie Computer funktionieren und die Technologie in der E-Mobilität eine ähnlich steile Entwicklung zeigt, wie sie vor Jahren die Smartphones hinter sich gebracht haben. Die Möglichkeiten von Bordcomputern sind mit denen von Smartphones zu vergleichen, so dass es grundsätzlich ein ähnliches Spektrum an Funktionen geben wird. Es reicht nicht mehr, nur Spotify oder TuneIn zur Verfügung zu stellen, um ein bisschen ausgedehnter Radio hören zu können.
 
Was spricht generell für die E-Mobilität
 
E-Autos sind aktuell noch ein Lifestyle-Produkt, denn es fährt sich überaus gut mit einem grünen Gewissen. Die Umweltfreundlichkeit ist das größte Faustpfand der E-Autos. Dazu kommen jedoch auch Modernität und Technologie, die bei E-Autos meist erheblich ausgefeilter erscheinen. Die laufenden Kosten sind dazu geringer als beim Diesel oder Benziner und besondere Privilegien wie etwa Transporte mit dem Auto, wenn für andere Fahrverbote herrschen, sind ebenfalls nicht von der Hand zu weisen.
 
Die Akkus der E-Autos sind, was die Reichweite angeht, noch immer nicht mit einem Verbrennungsmotor zu vergleichen. Doch sie werden immer besser und es erscheint durchaus möglich, dass sie in der Zukunft klassische Kraftstoffe ersetzen können. Mit besser werden Akkus und einer optimierten Infrastruktur hinsichtlich der Auflademöglichkeiten kann die E-Mobilität kommen.
 
Für die asiatischen Hersteller Foxconn und Xiaomi ist der Einstieg in die Elektromobilität das Beschreiten von neuen Pfaden. Doch beide Unternehmen machen mit ihren Planungen einen guten Eindruck, was nicht von allen asiatischen Bewerbern gesagt werden kann. Es bleibt abzuwarten, wer sich durchsetzen wird und wie lange es dauern wird. Die E-Mobilität ist aber auf dem Vormarsch, das ist nicht mehr zu leugnen.
 
red/12/2021
 

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© motormobil 2021 · E-Mail für Anfragen redaktion@motormobil.de

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