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News: McLaren Artura mit V6 High-Performance-Hybrid (HPH) Antrieb

"Rückwärtsfahren übernimmt der E-Motor"

 
Der neue Artura ist das erste Modell, das auf der brandneuen McLaren Carbon Lightweight Architecture (MCLA) basiert, die speziell für HPH-Antriebe optimiert ist und im McLaren Composites Technology Centre (MCTC) in Sheffield hergestellt wird. Die Leichtbau-Karosserie besteht aus supergeformtem Aluminium und Karbonfaser. Angetrieben wird der Hochleistungs-Hybrid-Supersportwagen von einem völlig neuen, 2.993 cm³ großen V6-Benzinmotor mit Doppelturboaufladung in Kombination mit einem kompakten Axialfluß-E-Motor, der in der Getriebeglocke untergebracht ist. 
 
Der 160kg leichte V6 Trockensumpf-Aluminiummotor leistet 585 PS und ein maximales Drehmoment von 585 Nm. Der 120° V-Winkel des Motors steigert die Lleistung, indem er die Druckverluste durch das Abgassystem reduziert und eine steifere Kurbelwelle ermöglicht, die eine Drehzahlgrenze von 8.500 U/min erlaubt. Der Axialfluß-E-Motor erzeugt eine Leistung von 95 PS und 225 Nm, und stellt das Drehmoment unmittelbar bereit, bekannt als "Torque Infill". 
 
Mit einer Systemleisung von 680 PS und 720 Nm Drehmoment beschleunigt der Artura in nur 3,0 Sekunden von 0-100km/h, in 8,3 Sekunden von 0-200km/h und in 21,5 Sekunden von 0-300km/h. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 330km/h begrenzt.
 
Die beiden Antriebssysteme sind über eine Motortrennkupplung integriert und treiben ein völlig neues Doppelkupplungsgetriebe an, das speziell für den Artura entwickelt wurde. Obwohl es einen Gang mehr hat als das bestehende McLaren-Getriebe - zur Optimierung der Leistungs- und Drehmomentabgabe - ist das leichte, kurz übersetzte Getriebe 40 mm kürzer in der Länge. Es benötigt auch keinen Rückwärtsgang - der E-Motor übernimmt das Rückwärtsfahren, indem er sich praktisch in die entgegengesetzte Richtung dreht.
 
Der E-Motor wird von einem Batteriepaket aus fünf Lithium-Ionen-Modulen angetrieben, das eine nutzbare Energiekapazität von 7,4 kWh und eine reine EV-Reichweite von 30 km bieten soll. Die Batterie wird mit Hilfe von Kühlschienen gekühlt, und die Baugruppe - einschließlich einer Stromverteilungseinheit, die den Batteriestrom vom Heck des Fahrzeugs zu den Nebenaggregaten im vorderen Bereich überträgt - ist auf einem tragenden Kohlefaserboden montiert. Diese Baugruppe ist dann mit der hinteren Basis des Monocoques verschraubt, wodurch Steifigkeit, Gewichtsverteilung und Aufprallschutz optimiert werden.
 
Der Artura lässt sich mit einem Standard-EVSE-Kabel in 2,5 Stunden auf einen Ladezustand von 80 Prozent aufladen. Die Batterien können auch während der Fahrt Strom vom Verbrennungsmotor gewinnen, abgestimmt auf den gewählten Fahrmodus.
 
Der Artura bietet vier Antriebsmodi, darunter ein E-Modus für 30 km emissionsfreies, rein elektrisches Fahren. Der für gemischte Fahrbedingungen konzipierte Comfort-Modus maximiert die Reichweite und Effizienz, wobei der Verbrennungsmotor unter 40 km/h mit Hilfe eines erweiterten Stopp- und Startmodus abgeschaltet wird, aber bei höheren Geschwindigkeiten und Leistungsanforderungen schrittweise zugeschaltet wird. In den Modi "Sport" und "Track" wird die elektrische Leistung zunehmend offensiver eingesetzt, um das Ansprechverhalten im unteren Drehzahlbereich und die Beschleunigung zu verbessern ("Torque Infill"). Separate Handling-Modi passen die Härte der Dämpfer und den Grad des Eingriffs der elektronischen Stabilitätskontrolle an die Vorlieben des Fahrers und die Wetter- und Straßenbedingungen an.
 
Völlig neu gestaltet wurde auch der Innenraum, mit einem ergonomisch optimierten Cockpit, das noch mehr auf den Fahrer ausgerichtet ist. Die Auswahl der Fahrmodi - mit separaten Bedienelementen für Antriebsstrang und Handling - wurde in die Instrumenteneinheit verlegt, die wiederum an der Lenksäule befestigt ist und sich mit dem Lenkrad verstellen lässt. Neu sind auch Clubsport-Sitze, die bei der Verstellung in einem elliptischen Bogen schwenken und Unterschenkelauflage, Sitzhöhe und Rückenlehne in einer Bewegung vereinen. 
 
Das neue McLaren Infotainment- und Konnektivitätssystem (MIS II) nutzt zwei hochauflösende Bildschirme und enthält aktualisierte Versionen bekannter McLaren-Apps wie McLaren Track Telemetry und Variable Drift Control. Es bietet außerdem eine neu gestaltete Navigationskarte im Kombiinstrument.  Optional sind auch eine Reihe von ADAS-Fahrerassistenzfunktionen möglich, darunter die intelligente adaptive Geschwindigkeitsregelung mit Stop/Go, Spurhalteassistent, Fernlichtassistent und Verkehrszeichenerkennung. Diese und die Infotainment-Funktionen können alle per OTA-Update-Technologie erweitert werden. Der Artura verfügt außerdem über einen Bluetooth-Low-Energy-Fahrzeugschlüssel, der erkennt, wenn sich der Fahrer dem Fahrzeug nähert und die Systeme zur Begrüßung der Insassen einschaltet. Dazu gehört die Ambiente-Beleuchtung in den Türen, die auch als Pfützenbeleuchtung fungiert.
 
In Zusammenarbeit mit Pirelli-Ingenieuren entstand die Pirelli Cyber Tyre Technologie, die aus Hard- und Software besteht, die in die elektronischen Systeme des Artura integriert sind. Jeder Reifen trägt einen elektronischen "Chip", der Echtzeitdaten generiert und diese an die Stabilitätskontrollsysteme des Fahrzeugs weiterleitet, um den Reifendruck zu überwachen und die Reifenperformance zu optimieren. 
 
Die Basisversion des McLaren Artura startet bei 226.000 Euro. Die ersten Auslieferungen an Kunden beginnen im 3.Quartal 2021. 
 
Weitere Informationen zu, McLaren Fahrzeugprogramm unter www.cars.mclaren.com
 
red/mclaren/02/2021
 

Medien

McLaren Artura - 2021

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© motormobil 2021 · E-Mail für Anfragen redaktion@motormobil.de

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