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News: Niedrigere Preise und günstigere Autokredite als vor Corona

"Noch günstige Marktbedingungen" 

 
Die Corona-Pandemie hat die Wirtschaft weltweit gehörig durcheinandergewirbelt. In vielen Branchen haben sich die Rahmenbedingungen deshalb stark geändert. Am Automobilsektor hat das beispielsweise dazu geführt, dass die durchschnittlichen Preise niedriger sind als vor Ausbruch der Corona-Pandemie. Auch die Finanzierung ist dabei deutlich günstiger geworden. Ein genauer Vergleich der Angebote zeigt aber auch: Es lohnt sich für Konsumenten nach wie vor, den Markt vor dem Kauf zu sondieren.
 
Der Handschlag besiegelt den Autokauf. Durch das niedrige Preisniveau der Autos und günstigen Finanzierungsmöglichkeiten ist das aktuell eine empfehlenswerte Angelegenheit. 
 
Der Autokauf lohnt sich aktuell
 
Viele Konsumenten fragen sich: Ist jetzt gerade ein guter Zeitpunkt, um sich ein neues Auto zu kaufen? Die einfache Antwort darauf lautet: Ja! Denn aktuell werden vor allem Neuwagen noch sehr günstig angeboten. Zu Beginn der Corona-Pandemie spielte der Markt verrückt. In manchen Fällen gingen die Preise bei einzelnen Modellen um bis zu 30 Prozent zurück. Das war zwar nicht bei allen Autos so, doch im Schnitt fielen die Preise bei Neuwägen um über drei Prozent und bei den Gebrauchten gar um annähernd fünf Prozent.
 
Langsam beginnt sich der Markt jedoch wieder zu erholen. Deshalb ist wohl in den nächsten Monaten wieder mit einem moderaten Anstieg der Preise zu rechnen. Genau deshalb lohnt es sich, die aktuell noch günstigen Marktbedingungen zu nutzen.
 
Auch Autokredite sind günstiger als vor Corona
 
Der Kauf eines Autos empfiehlt sich aber nicht nur aufgrund der vergünstigten Preise, sondern vor allem auch wegen der niedrigen Kreditkosten. Im Vergleich zu der Zeit vor der Corona-Pandemie sparen Käufer durchschnittlich etwa 4,4 Prozent bei der Finanzierung ihres neuen Autos. Viele Konsumenten wollen von diesen günstigeren Krediten allerdings nichts bemerkt haben. Sie berichten davon, dass sich die Konditionen beim PKW-Händler ihres Vertrauens nicht wesentlich verändert haben. 
 
Ist das Zinsniveau also deutschlandweit tatsächlich gesunken oder handelt es sich dabei um eine Marketing-Aussage der Automobil-Branche, um Kunden anzulocken?
 
Kredite direkt beim Händler können teuer werden
 
Grundsätzlich haben sowohl jene Konsumenten recht, die behaupten, dass die Finanzierungskosten für den Autokredit bei ihrem Stammhändler nicht gesunken sind als auch jene Statistiker, die behaupten, dass ein 
günstiger Autokredit Dank sinkenden Zinsen derzeit sehr einfach zu bekommen ist.  
 
Wie kann das sein? In erster Linie liegt das daran, dass viele PKW-Händler ausschließlich mit einer oder maximal zwei bis drei unterschiedlichen Partnerbanken zusammenarbeiten. Wer sich also als Käufer direkt vom Händler ein Angebot für die Finanzierung seines Fahrzeuges geben lässt, hat keine Auswahl und erhält einfach die aktuellen Konditionen der jeweiligen Partnerbank. 
 
Dass Kunden Verträge zu diesen ungünstigen Konditionen abschließen, liegt jedoch primär an ihrer Bequemlichkeit. Sie vertrauen auf die Kompetenz des Händlers und wollen den kompletten Service beim Autokauf aus einer Hand genießen. Hätten sie jedoch einen Angebotsvergleich durchgeführt, wäre für sie schnell zu erkennen gewesen, dass die Autokredite aktuell wirklich wesentlich günstiger zu haben sind. 
 
Alexander Artopé, Mitgründer und Geschäftsführer von Smava, macht deutlich, dass es hier nicht nur um ein paar Cent geht, denn die Zinsen für Autokredite unterscheiden sich aktuell im Schnitt um bis zu 53,5 Prozent. 
 
Einfach Kosten sparen durch einen unabhängigen Anbietervergleich
 
53,5 Prozent ist für viele Konsumenten jedoch als Vergleichswert sehr abstrakt. Was bedeutet das in Euro? Laut mobile.de liegt der Preis für einen durchschnittlichen Neuwagen aktuell bei 20.337 Euro. Bei einem Finanzierungszeitraum von fünf Jahren können sich die Zinsen in diesem Fall um bis zu 1.522 Euro unterscheiden. Das heißt: Wer beispielsweise einen Honda Jazz kauft, kann als Konsument selbst darüber entscheiden, ob er sich zusätzlich auch noch einen einwöchigen Urlaub für zwei Personen auf einer griechischen Insel leisten möchte. 
 
Noch größer ist das Ausmaß beim Kauf eines neuen SUV. Der durchschnittliche Anschaffungspreis liegt hier bei knapp 31.000 Euro. Das führt zu einem Zinsunterschied von bis zu 2.300 Euro über die komplette Finanzierungslaufzeit. 
 
Die Digitalisierung macht es Konsumenten leicht, die Angebote der großen Banken des deutschen Kreditmarktes miteinander zu vergleichen. Auf Vergleichsportalen wie beispielsweise Smava ist dafür nur die Eingabe von ein paar Eckdaten wie dem Kaufpreis, der Anzahlung und der gewünschten Laufzeit erforderlich, um einen Kreditüberblick über die Angebote von über 20 Banken zu bekommen. 
 
Der Kreditvergleich erfolgt dabei schufaneutral. Das bedeutet, Konsumenten müssen nicht befürchten, dass sich ihre Bonität und ihr Schufa-Score durch die Anfrage verschlechtert. Konsumenten sollten deshalb keinesfalls auf diese Möglichkeit verzichten. Und sei es nur, um sich in eine bessere Verhandlungsposition gegenüber dem Händler zu bringen. Die günstigen Finanzierungskonditionen werden den Konsumenten nicht automatisch angeboten. Ein Vergleich auf einem unabhängigen Portal kann sich deshalb lohnen.  
 
Je schneller abbezahlt wird, desto günstiger ist der Autokredit
 
Viele Autokäufer unterschätzen den Einfluss der Kreditlaufzeit auf die Gesamtkosten. Doch es macht einen entscheidenden Unterschied in der Geldbörse, ob ein Fahrzeug nur für einen Zeitraum von zwei oder für sechs Jahren finanziert werden soll. 
 
Wer beispielsweise einen Kleinwagen um 15.000 Euro mit einem Kredit mit einem effektiven Jahreszinssatz von 3,5 Prozent finanziert, zahlt bei einer zweijährigen Laufzeit eine monatliche Rate von 648 Euro und kommt dabei auf Zinskosten von insgesamt 552 Euro. 
 
Bei sechs Jahren Laufzeit beträgt die monatliche Rate zwar nur 231 Euro, die Zinskosten steigen jedoch auf 1.632 Euro. Der effektive Kaufpreis erhöht sich damit von 15.552 Euro auf 16.632 Euro, also um satte 1.080 Euro. 
 
Gebrauchtwagen: Große Nachfrage, wenig Angebot
 
Beim Kauf von Gebrauchtwagen sind die günstigen Preise aufgrund der Corona-Pandemie allerdings schon wieder Geschichte. Im Durchschnitt gehen die Gebrauchten um rund 2.200 Euro mehr über den Ladentisch als noch vor einem Jahr. 
 
Der Grund dafür ist in erster Linie das aktuell geringe Angebot an vorhandenen Gebrauchtwagen. Vor allem Vans und Kleinbusse werden von den Konsumenten derzeit verzweifelt gesucht. Nicht zuletzt auch aufgrund der geänderten Bedürfnisse bei der Urlaubsgestaltung. 
 
Ungebrochen bleibt jedoch der Trend zum Elektroauto. Mittlerweile ist mehr als jeder zehnte neuzugelassene PKW in Deutschland elektrisch angetrieben. Der Anteil der Hybrid-Fahrzeuge lag im Mai 2021 sogar bei 27,9 Prozent.
 
Doch egal ob teurer Gebrauchter, Elektroauto oder Hybrid – in jedem Fall profitieren die Konsumenten auch hier weiterhin vom aktuell noch günstigen Zinsniveau. 
 
red/07/2021
 

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© motormobil 2021 · E-Mail für Anfragen redaktion@motormobil.de

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