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Test: Schuberth Jethelm O1 im modernen Design

"Neuinterpretation des klassischen Jethelms"

 
Mit dem neuen O1 sorgt Schuberth für frischen Wind im Motorradhelm Sektor. Der Magdeburger Helmhersteller entwarf in Zusammenarbeit mit dem Designbüro Kiska Dekore einen auf das Wesentliche reduzierten Jethelm mit futuristischem Design in knalligen Farben. Vor allem urbane Biker will Schuberth mit der Neuinterpretation des klassischen Jet-Helms ansprechen. Was den neuen O1 Jethelm von Schuberth auszeichnet, haben wir getestet.

Im Test: Schuberth O1 Jethelm, Gr. L (58-59cm), Design Chullo Green 
 
"Made in Germany" steht bei Schuberth Helmen für hohe Sicherheit und modernste Technik. So auch beim neuen O1, dessen Helmschale aus einer mehrlagigen Glasfaser-Matrix besteht und im von Schuberth entwickelten Direct-Fiber-Processing (DFP) produziert wird. Dabei wird ein endloser Glasfaden maschinell zerschnitten und in eine Form eingeblasen, wodurch die Vorform der Helmschale entsteht. Diese wird zusammen mit einer genau abgestimmten Menge Harz unter hohem Druck zur Helmschale gepresst, die dadurch eine enorme Festigkeit erhält. Der mehrteilige Aufbau der Innenschale sorgt dafür, dass bei bei einem Stoß die auftretende Energie optimal absorbiert wird, und der Kopf geschützt bleibt. Das verwendete Material ist nicht nur enorm Stabil sondern auch leicht. In der kleinsten Helmschalengrößen bringt es der O1 gerade einmal auf 1.100 Gramm. Für eine optimale Passform stehen beim O1 drei Schalen und sechs (unisex) Helmgrößen, von XS bis XXL zur Wahl. 
 
Die Form der Helmschale wurde im hauseigenen Windkanal für eine optimale Aerodynamik und Aeroakustik entwickelt. Das nahtlose und ergonomisch geformte Polsterelement besteht aus atmungsaktiven Shiny Tex. Es ist herausnehmbar und waschbar, und zudem Öko-Tex 100 zertifiziert, d.h. es ist schadstoffgeprüft und damit besonders hautfreundlich. Wenige Polsterelemente tragen zu einer besseren  Kopfbelüftung bei. Den eigenen hohen Qualitätsanspruch unterstreicht Schuberth schlussendlich mit einer 5-Jahres-Garantie auf sein Produkt. 
 
Die Bandbreite an stylischen Designs und Farben des O1 reicht von drei Unifarben (Matt Black, Matt Anthracit Glossy White) über ein elegantes Era (Schwarz) Bronze bis hin zu spacigen Dekoren wie dem Chullo Blue oder Chullo Green. Schuberth hebt sich mit der modernen, zukunftsorientierten Designsprache des O1 deutlich vom klassischen Jethelm ab, und damit auch von den Mitbewerbern in diesem Segment. 
 
Chullo Green nennt Schuberth das apfelgrün-weiße Streifen-Design unseres Testhelms. Als Chullo bezeichnet man übrigens eine gestrickte Ohrenklappenmütze, mit der unser O1 im besten Fall den Tragekomfort gemeinsam hat.  
 
Neben dem Design ist es die nahezu perfekte Verarbeitung des O1 die sofort ins Auge fällt. Die Materialien machen einen sehr wertigen Eindruck. Nicht umsonst zählt Schuberth zu den besten Helmherstellern in der Welt. Das Gleiche gilt für die Passform. Der O1 liegt sehr gut am Kopf an, mit einem satten Sitz, ohne im Stirnbereich oder den Wangen zu drücken. Das Innenfutter ist angenehm soft, und der Doppel-D-Verschluss sitzt richtig positioniert, gut gepolstert unter dem Kinn. Dabei wirkt der O1 erstaunlich leicht am Kopf. Der Eindruck bestätigt sich auch beim Fahren, wo er gut ausbalanciert, stabil im Wind liegt. Hier macht sich die im Windkanal entwickelte, aerodynamische Form des O1 bemerkbar.
 
Dies gilt auch für die Windgeräusche, die für einen offenen Helm erstaunlich niedrig ausfallen. Auf der Landstraße gibt es mit dem O1 kaum Störgeräusche. Im Stadtverkehr nimmt man akustische Signale hingegen gut wahr, was der Sicherheit zuträgt. Das Innenpolster und die einzelnen Wangenpolster lassen sich komplett herausnehmen und bei 30º per Hand gewaschen werden.
 
Bei all den positiven Eigenschaften muss der O1 ohne ein Visier auskommen. Auch auf eine Brillenbandhalterung am Hinterkopf hat Schuberth, wohl zugunsten der Optik, verzichtet.  So muss am Tage die Sonnenbrille herhalten um die Augen vor Fahrtwind oder Insekten zu schützen. Das funktioniert in der Praxis ganz gut, solange man mit dem Café Racer oder dem Motorroller entspannt durch die Gegend cruist. Dabei vereint der O1 das angenehme Gefühl von Freiheit mit dem von Sicherheit.
 
Zum Lieferumfang des O1 gehören neben einem obligatorischen Helmbeutel auch eine ausführliche Bedienungsanleitung, mit Hinweisen zur Einstellung und Pflege. Bleibt noch der Blick auf den Preis. Der beginnt bei 289 Euro für den O1 in den Uni-Farben und reicht bis zu 379 Euro für das Chullo Green Design unseres Testhelms. Auch damit hebt sich Schuberth vom durchschnittlichen Jethelm ab. Qualität und Sicherheit haben ihren Preis, der in diesem Fall durchaus gerechtfertigt ist.
 
 
Fazit: "Schuberth hat mit dem O1 eine neue Generation von Jethelm geschaffen, die in Punkto Sicherheit und Funktionalität Maßstäbe setzt. Verarbeitung und Tragekomfort lassen keine Wünsche offen. Die Palette an Farben und Designs bietet für nahezu jedes Bike oder Roller den passenden Helm. Was man sich noch wünschen würde, wäre die  passende Motorradbrille - in gewohnter Schuberth-Qualität."
 
Testurteil: "besonders empfehlenswert"
 
 
Im Test: Schuberth O1 Jethelm, Gr, L (58-59), Farbe Chullo Green 
 
 Ausstattung:
• Außenschale aus mehrlagigem Fiberglas-Verbundmaterial
• Kinnriemen mit Doppel-D Verschluss
• Innenpolster aus atmungsaktiven und waschbaren ShinyTex, Öko-Tex 100 zertifiziert
• Drei Außenschalengrößen 
• Größen unisex XS-S / M-L / XL-XXL
• Gewicht 1150g +/- 50g
• Prüfnorm: ECE R 22.05 sowie DOT (für Europa und den USA)
• 12 Farben und Designs
• Helmbeutel
• Gebrauchsanleitung
• 5-Jahres-Garantie
• Preis UVP ab 289 Euro (Chullo Green 379 Euro)
 
Weitere Informationen zum Schuberth Helmprogramm unter www.schuberth.de
 
red/schuberth/06/2018

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