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Tuning: Drei praktische Tipps zum Thema Leistungssteigerung beim PKW

"Einfach mehr Leistung"

 
In gewissen Momenten wünscht sich wohl ein jeder Autofahrer etwas mehr Leistung unter der Motorhaube. Dann stellt sich die Frage, mit welchen Mitteln aus dem jetzigen Fahrzeug mehr herausgeholt werden kann. Das einfache Tuning für Einsteiger muss dabei nicht immer den kompletten Wagen ins Visier nehmen. Drei einfache Wege, die sich gut in die Tat umsetzen lassen, nehmen wir hier in diesem Artikel unter die Lupe.
 
Gewicht aktiv reduzieren
 
Wie schnell ein Auto letztlich ist, das hängt nicht nur mit seiner absoluten Leistungsfähigkeit zusammen. In der Tat ist es von Vorteil, wenn ein starker Motor beansprucht werden kann. Rein physikalisch hat allerdings auch das Gewicht des Wagens einen sehr großen Einfluss. Dies können sich Autobesitzer zunutze machen, indem sie das Gewicht ihres Autos ganz bewusst reduzieren.
 
Auch für den normalen Gebraucht gibt es eine Menge Möglichkeiten, um dieses Ziel zu erreichen. Denkbar ist zum Beispiel der Ausbau einzelner Sitze, die in ihrer modernen Ausführung viele Kilos auf die Waage bringen. Weiterhin ist es möglich, einzelne Bauteile durch leichtere Elemente zu ersetzen. Je leichter das Gesamtkonstrukt am Ende ist, desto leichter lässt es sich auch in Bewegung versetzen.
 
Tuning per Downpipe
 
Vom Experten eingebaut können auch schon einzelne mechanische Umbauten einen großen Effekt nach sich ziehen. Die Downpipe ist beispielsweise das wichtige Bindeglied zwischen dem Turbolader und der Abgasanlage des Fahrzeugs. Wird ihr Durchmesser deutlich vergrößert, wirkt sich dies positiv auf das Ansprechverhalten und das Drehmoment des Fahrzeugs aus. Abgase können nach diesem kleinen Umbau leichter transportiert werden, was wiederum den Abgasdruck reduziert. Alles über Downpipes und die Möglichkeiten des Tunings ist auch hier auf dieser Seite zu finden.
 
Mit etwas technischem Verständnis ist der Einbau einer Downpipe sogar für begabte Hobbyschrauber möglich. Am Unterboden des Fahrzeugs sind die entsprechenden Teile sehr gut zugänglich. Verschiedene Webseiten im Internet informieren zudem über die einzelnen Arbeitsschritte, die nur noch nachgemacht werden müssen. Wer sich einen solchen mechanischen Eingriff selbst nicht zutraut, der kann auf die Hilfe vieler Werkstätten hoffen. Die meisten sind gerne dazu bereit, einen solchen Auftrag zu übernehmen. Die Kosten für die Montage belaufen sich nur auf wenige hundert Euro. In Anbetracht der zusätzlichen Leistung, die dabei innerhalb kurzer Zeit gewonnen werden kann, handelt es sich hier um ein besonders gutes Verhältnis von Preis und Leistung.
 
Chiptuning für Einsteiger   
 
Wer sich bislang noch vor mechanischen Eingriffen am eigenen Wagen scheut, für den kann das Chiptuning eine gute Alternative sein. Dieses Prinzip sieht vor, die Elektronik des Wagens in den Blick zu nehmen. Auf diese Weise können Leistungsreserven freigeschaltet werden, die der Hersteller bewusst nicht zur Verfügung stellen wollte. Allein durch die Veränderung des Chips kann dadurch mehr Leistung auf die Straße gebracht werden. Da sich ein solcher Eingriff innerhalb von nur einer Stunde abschließen lässt, sind entsprechend viele Fahrer an der Aufrüstung ihrer Autos interessiert. Dies gilt nicht nur für Hochleistungssportwagen.
 
Auf der anderen Seite darf das Chiptuning natürlich nur von ausgewiesenen Experten ausgeführt werden. Dies hat den Grund, dass der Grad der Leistungssteigerung stets in einem gesunden Verhältnis zu den Voraussetzungen des Autos stehen muss. Verträgt zum Beispiel das Fahrwerk nur ganz bestimmte Kräfte, so muss dies bereits beim Tuning mit einbezogen werden. Nur auf diese Weise ist es möglich, zu einem sicheren Umgang mit dem Thema zu finden.
 
red/09/2020
 

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© motormobil 2020 · E-Mail für Anfragen redaktion@motormobil.de

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