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News: Audi Q7 TFSI e quattro mit zwei Motoren und quattro-Triebstrang

"Doppelte Ladung"

 
Mit dem neuen Q7 TFSI e quattro kommt nach Q5, A8, A6 und A7 Sportback ein weiteres Audi Modell mit Plug-in-Hybridantrieb auf den Markt.
 
Als Verbrennungsmotor kommt beim Q7 TFSI e quattro der Turbo-aufgeladene 3.0 TFSI V6 mit 250 kW (340 PS) Leistung und 450 Nm Drehmoment zum Einsatz. Er ist nach der Abgasnorm Euro 6d-TEMP zertifiziert, ein Ottopartikelfilter ist Standard. Als Elektromotor arbeitet eine permanent erregte Sychronmaschine (PSM) mit 94 kW Peakleistung und 350 Nm, die in das Gehäuse der Achtstufen-tiptronic integriert ist. Gemeinsam mit der Kupplung, die den Verbrennungsmotor mit dem Triebstrang verbindet, bildet sie das so genannte Hybridmodul.
 
Der Strom für die E-Maschine kommt aus einer flüssigkeitsgekühlten Lithium-Ionen-Batterie, die unter dem Gepäckraumboden platziert ist und bei 308 Volt Spannung 17,3 kWh Energiekapazität bereithält. Ihre 168 prismatischen Zellen sind in 14 Module aufgeteilt, die auf zwei Ebenen übereinander liegen. Die Batteriekühlung, die auch das Ladegerät einbezieht, bildet einen eigenen Niedertemperatur-Kreis. Bei Bedarf lässt er sich an den Kältemittelkreis der Klimaanlage ankoppeln oder mit dem zweiten Niedertemperatur-Kreis zusammenschalten, der die E-Maschine und die Leistungselektronik versorgt. Sie wandelt den Gleichstrom der Hochvolt-Batterie (HV) in Drehstrom für die E-Maschine um. Beim Rekuperieren arbeitet die E-Maschine als Generator und speist Gleichstrom in die Lithium-Ionen-Batterie zurück.
 
Die Achtstufen-tiptronic leitet die Kräfte der beiden Motoren über den quattro-Triebstrang an alle vier Räder. Als Herzstück des permanenten Allradantriebs quattro dient ein rein mechanisch regelndes Mittendifferenzial, das die Momente bei normaler Fahrt im Verhältnis 40:60 zwischen Vorder- und Hinterachse verteilt. Bei Bedarf leitet es das Gros von ihnen auf die Achse mit der besseren Traktion.
 
Durch die unterschiedliche Auslegung der E-Maschine wird der Q7 TFSI e quattro  in zwei Leistungsstufen angeboten, die sich unter anderem durch ihre Boost-Strategie unterscheiden. Der Q7 60 TFSI e quattro erzielt 335 kW (456 PS) Systemleistung, mit einem Systemdrehmoment von 700 Nm – 250 Nm mehr, als der TFSI alleine bringt. Wenn beide Motoren im Boost zusammenarbeiten, beschleunigt er aus dem Stand in 5,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h, bei 240 km/h ist der Vortrieb elektronisch begrenzt. Bis 135 km/h kann die E-Maschine den Antrieb alleine leisten. Der Q7 55 TFSI e quattro erzielt 280 kW (381 PS) und ein Systemdrehmoment von 600 Nm. Auf 100 km/h sprintet er in 5,9 Sekunden. Die E-Maschine kann den Antrieb des Autos dabei ebenfalls bis 135 km/h alleine stemmen, mit Verbrenner sind auch hier 240 km/h möglich. Im elektrischen Betrieb sollen beide Q7-Varianten eine Reichweite von bis zu 43 Kilometern erzielen. 
 
Der Ladeanschluss der neuen Plug-in-Hybride liegt im hinteren Bereich der linken Flanke, gegenüber dem Tankstutzen. Der Audi Q7 TFSI e kann unterwegs an öffentlichen Säulen mit dem serienmäßigen Mode 3-Kabel mit Typ 2-Stecker geladen werden. Ein Audi-eigener Ladedienst, der e-tron Charging Service, gewährt auf Wunsch Zugang zu mehr als 110.000 Ladepunkten in Europa. Mit einer einzigen Karte kann der Kunde bei zahlreichen Anbietern laden.
 
Mit der myAudi App können die Dienste aus dem Portfolio von Audi connect auf einem Smartphone genutzt werden. Damit lassen sich Batterie- und Reichweitenstatus abfragen, Ladevorgänge starten, Ladetimer programmieren sowie Einsicht in die Lade- und Verbrauchsstatistik nehmen. Sowohl in der App als auch im Navigationssystem des Autos sind die Ladestationen aufgeführt.
 
Der Grundpreis für den Audi Q7 60 TFSI e quattro beträgt 89.500 Euro, und für den Q7 55 TFSI e quattro 74.800 Euro. 
 
Weitere Informationen zum Audi fahrzeugprogramm unter www.audi.de
 
red/audi/12/2019
 
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