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Pressemeldung Suzuki - Beteiligung an Forschungen zur Herstellung von Bioethanol-Kraftstoffen

Alternative Energiequellen auf dem Weg zur CO2-Neutralität  

 
Die Suzuki Motor Corporation hat gemeinsam mit anderen japanischen Unternehmen einen Forschungsverbund unter dem Namen “Research Association of Biomass Innovation for Next Generation Automobile Fuels” gegründet. Durch den Zusammenschluss wollen die beteiligten Firmen die Produktion und Nutzung von Biomasse und Bioethanol für Automobilkraftstoffe der Zukunft optimieren. 
 
Auf dem Weg zur CO2-Neutralität ist es von entscheidender Bedeutung, auf einen vielfältigen Energiemix zu setzen, um den Bedürfnissen unterschiedlicher Regionen gerecht zu werden. Zu den vielversprechenden Optionen gehört neben grünem Wasserstoff und synthetischen Kraftstoffen, die aus erneuerbaren Energien erzeugt werden, auch Bioethanol. Dieser Kraftstoff kann durch Photosynthese in der Anbau- und Wachstumsphase der verarbeiteten Pflanzen CO2-Emissionen einsparen. Dennoch sind bei all diesen Kraftstoffen nach wie vor Lösungen zur weiteren Reduzierung von Kohlenstoffdioxid im gesamten Herstellungsprozess nötig.
 
Der kürzlich gegründete Forschungsverbund, zu dem neben Suzuki auch Eneos, Subaru, Daihatsu, Toyota und Toyota Tsusho gehören, fördert die Forschung an Technologien für die Nutzung von Biomasse sowie die effizientere Produktion und Nutzung von Bioethanol als Kraftstoff für Automobile. Bei der Forschung werden folgende Schwerpunkte verfolgt:
 
1. Forschung an effizienten Ethanol-Produktionssystemen
 
Um die Produktion von Bioethanol-Kraftstoffen der zweiten Generation zu optimieren, deren Herstellung nicht mit der von Nahrungsmitteln konkurriert, entwirft, installiert und betreibt die Forschungsgemeinschaft Produktionsanlagen und entwickelt Lösungen für eine effizientere Nutzung.
 
2. Forschung zum Nebenprodukt Sauerstoff, CO2-Abscheidung und -Verwertung
 
Der Forschungsverbund untersucht, wie die hohe Konzentration an Sauerstoff, die als Nebenprodukt bei der Produktion von Wasserstoff entsteht, sowie das CO2, das bei der Herstellung von Bioethanol freigesetzt wird, genutzt werden können.
 
3. Effizienter Betrieb des Gesamtsystems, einschließlich der Kraftstoffnutzung
 
Neben der Problemanalyse bei der Nutzung von Bioethanol als Kraftstoff sollen Modellberechnungen durchgeführt werden, mit denen sowohl Produktionsmengen des Rohstoffanbaus als auch des Kraftstoffs vorhergesagt werden können.
 
4. Effiziente Methoden für den Anbau von Rohstoffen
 
Zur Rohstoffgewinnung für Bioethanol entwickeln die beteiligten Unternehmen ein System, das auf optimale Anbaumethoden zur Maximierung des Ertrags und zur bestmöglichen Nutzung der Pflanzenbestandteile abzielt. Die Genauigkeit der Ernteerträge soll durch Untersuchungen der Bodenzusammensetzung und andere Methoden verbessert werden.
 
red/suzuki/07/2022
 

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