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E-Mobil: Von der Studie bis zur Serienreife - Der Volkswagen ID. Buzz

"Erst auf heißen Pisten, dann auf Eis und Schnee"

 
Wie der elektrische Bulli entstand - Volkswagen zeigt in einer Dokumentation die Entwicklungsarbeit am ID. Buzz und ID. Buzz Cargo. Zwischen der Vorstellung der Studie des ID. Buzz und der Serienversion, die im Herbst 2022 zu den Kunden kommt, liegen rund fünf Jahre der Entwicklungsarbeit bei VW.
 
Wie die Designer und die Entwicklungsmannschaft bei Volkswagen Nutzfahrzeuge und Volkswagen Pkw es geschafft haben, das Grundprinzip des legendären Ur-Bulli T1 und die klare Linienführung der Studie in einen vollelektrischen Bus und einen Transporter zu übertragen, zeigt eine interessante Reportage. Dabei werden auch Fragen beantwortet, wie die Ingenieure allen Ansprüchen an Sicherheit, Fahrkomfort und Alltagstauglichkeit eines modernen elektrischen Fahrzeugs gerecht werden konnten, und was die Mitarbeitenden von Fertigung und Komponente vorbereiten mussten, um alle Teile so in die Produktion in Hannover einzubringen, dass der ID. Buzz zusammen mit den anderen Bullis (T6.1 und neuer Multivan) auf einem Band gebaut werden kann.
 
Ein TV-Team von Volkswagen Nutzfahrzeuge begleitete in dieser Zeit die Beteiligten und dokumentierte deren geheime Arbeit, woraus diese Reportage entstand.
 
Sieben Jahrzehnte Bulli-Know-how stecken im ID. Buzz 
 
Der ID. Buzz soll der bestehenden Fangemeinde wie auch neuen Kunden auf Anhieb gefallen, und dabei möglichst effizient sein. Die reibungsarmen Komponenten des Modularen E-Antriebs-Baukastens (MEB) tragen dazu bei, genauso eine gute Aerodynamik von Karosserie, Unterboden und Rädern. Mit nur 0,285 liegt der Luftwiderstandsbeiwert (cW) des ID. Buzz niedriger als der jedes anderen Bullis.
 
Bei den ersten, von Hand gebauten Prototypen entscheidet sich dann, ob sich alle Konstruktionsdaten und Simulationen aus der virtuellen Welt auch in die Realität übertragen lassen. Damit auch der ID. Buzz die höchsten Qualitätsanforderungen von Volkswagen erfüllt, quälte sich der elektrische "Bulli“ durch einen komplexen und anspruchsvollen Erprobungsmarathon – europaweit und unter extremen Bedingungen. Erst extrem heiß, von staubtrocken bis tropisch feucht. Dann extrem kalt, von trocken bis klamm. Auf allen Arten von Pisten wird simuliert, welche Einträge Staub, Regen, Schnee und Eis durch Fugen in der Karosserie und im Unterboden es gibt und dort später Probleme verursachen könnten.
 
Im hohen Norden Skandi­naviens zeigen der ID. Buzz und ID. Buzz Cargo, beide mit Multilenker-Hinterachse zur Trennung von Längs- und Querkräfte ausgestattet, ihr fahrdynamisches Potenzial auf Schnee und Eis. Außerdem geht es bei der Kälteerprobung auch um die Materialauslegung, die elektrischen und elektronischen Funktionen, die Fahrwerkabstimmung, das Anfahren, Bremsen und Lenken bei geringen Reibwerten sowie um das Thermomanagement des gesamten Fahrzeugs.
 
"Der Bulli ist ein Auto, das sich schon immer besonders durch seine Alltagstauglichkeit ausgezeichnet hat”, sagt Stefan Lutz, technischer Projektleiter für die Modellreihe bei Volkswagen Nutzfahrzeuge. "Deswegen testen wir auch den ID. Buzz unter allen Bedingungen und bei allen Wetterlagen. Die Antriebe müssen ebenso einwandfrei funktionieren wie die Flüssigkeiten, sämtliche Systeme und Bedienungsabläufe sowie Anzeigen und Displays. Nur so können wir sicher sein, dass das Fahrzeug in allen Regionen dieser Welt störungsfrei bewegt werden kann”.
 
Und dabei geht es ums Detail: In der Kältekammer wird beispielsweise getestet, wie schnell nach dem Start die vereisten Außenspiegel durch die Spiegelheizung aufgetaut werden. Nach nur drei Minuten muss der mit Minus 20 Grad vorkonditionierte Spiegel den Blick nach hinten freigeben.
 
Weitere Informationen zum Volkswagen Fahrzeugprogramm unter www.volkswagen.de
 
red/volkswagen/04/2022
 

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